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Allons-y!

September/Oktober 2011

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Umfrage endete am 31.Okt.11 15:50

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Allons-y!

Beitragvon Ich bin anderthalb Öltanks am 19.Okt.11 13:56

Sollte es nicht grün sein?
Gras sollte grün sein. Es sollte sich im Wind wiegen, das morgentliche Tau sollte Sonnenstrahlen reflektieren in das Gesicht des verzückten Betrachters. Und wo sind die Käfer? Die Fliegen?
Ein merkwürdiger Sonnenaufgang ist das. Das beunruhigende Geräusch unnatürlicher Stille legt sich wie ein nimmersattes Vakuum über die Lichtung. Eine wichtige Lichtung. Menschen stehen dort; vier hochgewachsene Exemplare umrunden ein Junges. Ihre Absicht ist auf diese Entfernung nicht erkennbar, es scheint jedoch so, als sei das Junge verängstigt. Es dürfte nicht schaden, dem Geschehen etwas näher zu kommen. Möglicherweise fördert eine Observation einen Grund dafür zutage, warum das Gras keine Farbe mehr hat und Geräuschlosigkeit in den Ohren dröhnt.
Bewegung fällt schwer. Eine Art atmosphärischer Widerstand versucht, den Weg zu versperren. Die Sicht wird leidlich klarer. Nicht nur ist es farblos, das Gras fühlt sich auch nicht an wie Gras. Es gibt kaum nach, erstarrt und kalt liegt es brach, obgleich es mit jedem zurückgelegten Schritt wild wuchernd in die Höhe zu streben ersucht. Der Erdengrund wechselt seine Zusammensetzung, es ist deutlich zu sehen, fällt jedoch kaum auf. Nur der Augenwinkel vermag das Phänomen zu erfassen. Eine Welt wie ein flüchtiger Blick auf etwas Unmögliches. Was der Verstand nicht begreifen kann, versucht er, so lange wie möglich auszublenden, doch verschwimmen die Grenzen zunehmend. Was immer diesen Zustand verursacht, schon sehr bald wird es die Oberhand gewinnen und mit Gewalt an die Oberfläche brechen.
Die Menschen wirken nicht so, als nähmen sie die Veränderungen um sie herum bewußt war. Zu intensiv sind sie miteinander beschäftigt, reden unhörbar laut und wirbeln ihre Arme und Hände umher, als befänden sie sich im Streit. Nur das Junge bewegt sich nicht. Es starrt den Größten der Vier an, unablässlich. Der Große trägt, anders als seine Gefährten, einen überdimensionalen Kopfschmuck, dessen parallel zu- wie hintereinander verlaufende Spitzen von einem Tal, das bis zum Kopfansatz herab reicht, getrennt werden. Fast ebenso grotesk wie die Kopfbedeckung erscheint die Kleidung der vier Großen, deren grelle Signalfarbe in den Augen schmerzt und die sie umgebende, unmögliche Welt wie ein Leuchtfeuer entzweit, als wolle das allen Seins zugrunde wurzenlde Übel mit geradezu anmaßender Aufdringlichkeit seine Anwesenheit, seine Überlegenheit allen kundtun, die in sich genug Halt finden konnten, um den Anblick bewußt zu ertragen. Die Menschen sind offenbar verbündet, tragen sie doch alle nahezu identische Kleidung. Nur der Große und das Junge brechen mit der textilen Harmonie, das Junge in extremem Maße.
Nun kniet das Junge nieder. Der Große hat das so verordnet. Die Stille bekommt purpur glimmende Risse, Stimmen sind nun deutlich vernehmbar.

***


Es ist dies nicht der Tag, ist nicht die Stunde. Oh Herr, es möge sich Einsicht, Gewissheit unserem Vater erbarmen! Der Wahn treibt ihn zur Sünde. Es steht mir nicht zu, mein Hirte, mein Schöpfer, mich den Worten meines Vaters zu widersetzen. Doch sehet nur her, ein Kind! Die Unschuld der reinen Seele, erst geknechtet, dann gebrochen, zu guter Letzt vernichtet gar? In solch Frevel ein Omen Jesu Christi zu erkennen, kommt Irrsinn gleich, ist Blasphemie! Lord in der Höhe, ich flehe Euch an, gebt mir und den Meinen die Kraft, dieses gottlose Treiben zu beenden. Ich muß ihn aufhalten, es ist meine Christenpflicht. Der Knabe ist rein, sein Blut darf nicht vergossen werden im Namen des Einen.

***


und ich sah aus dem rachen des drachen und aus dem rachen des tieres und aus dem munde des falschen propheten drei unreine geister kommen, gleich fröschen, es sind geister von teufeln, die tun zeichen und gehen aus zu den königen der ganzen welt, sie zu versammeln zum kampf am großen tag gottes, des allmächtigen. nun ist das heil und das reich unseres gottes geworden und die macht seines christus; denn der verkläger unserer brüder ist verworfen, ich will dein gedärm über meine schuhe spritzen sehen, schwule mißgeburt, und er versammelte sie an einem ort, der heißt harmagedon und auf ihrer stirn war geschrieben ein name, ein geheimnis.

***


Interessant. Der Große trägt eine Art Waffe, einen Säbel oder möglicherweise ein Bajonett. Schwer zu erkennen, es ragt nur ungenügend sichtbar aus der von wallendem Gewande großflächig verhüllten Brustregion des kleinsten der Hochgewachsenen heraus. Die Farbe seines Blutes ist rot. Es bleibt rot, wo es das farblose Gras beträufelt. Es bleibt rot, wo es den zitternden Grund aufweicht. Aus der Ferne erklingt ein Grollen. Die Stille scheint nun endgültig zu bersten, das Blut, es hat eine eigene Stimme, ein Bewußtsein.
Es ruft einen Namen. Es ist rot und ruft ... einen Namen.
Es ruft ... meinen ... Namen.
Es gibt ein ... Ich. Ich. Ich bin. ...

Ich bin wach!

Ich habe ein Bewußtsein.
Ich höre meinen Namen. Nach so langer Zeit.
Was ... bin ich? Bin ich ...
rot? Rot wie ... das Blut? Rot wie
... mein Name? ...

***


Das gibt's nich! Der Alte hat Claudio einfach abgestochen. Oh oh, ich bin echt in Schwierigkeiten diesmal! Bisher wurde nie einer abgestochen beim Züchtigen. Aber was hab ich denn gemacht? Ich war bei jedem Gottesdienst, bin nich im Dunkeln im Dorf gewesen, hab die Scheune sauber gemacht und immer still gehalten. Obwohl es das eine Mal echt unangenehm war.
Und jetzt guckt mich der Alte an, als ob ich der Teufel in Person wär. Er is verrückt. Total durchgeknallt. Wenn ich abhaue, krieg ich bestimmt Prügel. Andererseits sieht der Alte aus, als würd er mich auch gleich abstechen wollen.
Nein, das ist ein Test. Das muß ein Test sein. Die wollen sehn, ob ihr Glaube gut genug ist, wie bei Abraham. Nein, nicht Abraham. War es Isaac, der seinen Sohn richten sollte wegen Gott? Verdammt, ich habs vergessen. Egal. Ich muß bestimmt einfach ganz still halten, wie sonst auch. Still halten und gehorchen. Dann wird mir nichts passieren. Der einsame Gott am Himmel, der über Zeit und Raum gebietet, wird mich retten. Das ist ein Test, ganz sicher ein Test. Es muß so sein. Einfach Augen zumachen, nicht gucken, nicht denken. Gleich ist alles vorbei und ich darf wieder auf mein Zimmer. Gleich ist alles vorbei. Nicht gucken. Das ist nur ein Test. Gleich ist alles vorbei.
Das Gras riecht komisch. Hoffentlich hab ich mich nicht nass gemacht. Das würde denen bestimmt gefallen.

***


Eine Aufgabe. Ich habe eine Aufgabe. Mein Name ist rot und ich habe eine Aufgabe!
Es war so und ist es jetzt wieder.
...
Ich bin den Menschen jetzt recht nahe, ich kann ihren Schweiß riechen, ich kann ihren Haß spüren, ihre Furcht ist mir Nahrung, der Wahn des Großen gibt mir Antrieb. Sie sind der Grund für mein Erwachen, sie haben das Gras farblos gemacht und können es nicht einmal sehen. Sie sind erbärmlich und haben gleichzeitig eine erhabene Macht über Leben und Tod, die Wahl zu treffen zwischen Ende und Anfang.
Es ist die Wahl, die sie bedeutsam macht.
Nein.
Es ist die Wahl ... die ... mich ... bedeutsam macht.
Es ist meine Aufgabe, zu wählen. Ich muß wählen. Das ist es!
Erst muß ich beobachten und dann wählen. Meine Wahl ist bedeutsam, weil ...
... weil ...

***


Die haben sich einfach verkrümelt. Mich mit dem Wahnsinnigen allein gelassen. Warum kann ich ihre Schreie hören, aber ihre Schritte nicht? Es ist alles so komisch und kalt und fremd. Der Wald riecht nicht so, wie er soll und er fühlt sich falsch an. Ich hab Angst.
Nicht die Augen öffnen. Es geht um Glaube und um Vertrauen. Das ist alles nur ein Spiel, ein doofes scheiß Spiel. Im Kloster werden mich alle auslachen, wenn ich jetzt weine. Es wird alles gut, weil ich in Gott vertraue. Es kann mir nichts passieren, weil Gott mih lieb hat und ich nix Böses getan hab.
Was macht der Alte da? Kann es sein, daß er ... warum ... was ist das? Was soll ....

***


und der teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den pfuhl von feuer und schwefel wo auch das tier und der falsche prophet waren und sie werden gequält werden tag und nacht von ewigkeit zu ewigkeit. keiner kann leben während der andere überlebt, viermal wird es klopfen und stille wird sich ergießen sobald die frage ist gestellt. friß meinen schwanz, schluck meine schlacke. und gott wird abwischen alle tränen von ihren augen und der tod wird nicht mehr sein, noch leid und geschrei noch schmerz wird mehr sein; denn das ende ist vergangen. siehe, ich mache alles neu. saug mir die eichel vom prängel, du bengel, und erwarte dein urteil. wer überwindet, der wird alles ererben und ich werde sein gott sein und er wird mein sohn sein. das lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen kraft und reichtum und weisheit und stärke und ehre und preis und lob und sobald ich gekommen bin, werd ich dich mit blosen händen ausweiden. siehe, ich stehe vor der tür und klopfe an mit zeichen derer vier. wenn jemand meine stimme hören wird und die tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

***


Die geschändete Unschuld oder den verdurstenden Leviathan. Ich habe mich geirrt. Es ist nicht an den Menschen, über Ende oder Anfang zu entscheiden. Weder sind sie Weg noch Wandersmann, nur die richtungsweisenden Tafeln an jener schicksalshaften Gabelung, die zu passieren mein Lebenszweck ist. Ich alleine muß die Entscheidung treffen, welchen Pfad es zu beschreiten gilt.
Ich habe ein Bewußtsein, mein Name ist rot und meine Aufgabe ist die Wahl des Pfades.

Und diese Wahl werde ich treffen, wenn es an mir sein soll. Ich bin fast da. Nur noch ein kleines Stück.

***


Er wird mich töten. Ich weiß es, ich kann es in seinen Atemzügen hören. Es tut so weh. Ich krieg keine Luft mehr. Was soll ich machen? Ich kann nicht mehr ruhig bleiben. Es tut so weh und es ist niemand hier, keiner wird mir helfen und die heiligen Männer haben mich allein gelassen und Gott hat mich allein gelassen. Ich sterbe, ich kann nichts dafür. Ich habe nichts getan und er tut mir so weh. Ich muß mich jetzt wehren. Bitte, verzeih mir, Gott. Ich kann nicht mehr. Es tut weh, soo weh.

***


ARGH! MEIN SCHWANZ! DIE KLEINE SCHWUCHTEL BEIßT! HEILIGE ... SCHEIßE ...

***


Der Moment der Einsicht ist gekommen, die Dinge sind nun klar. Kein gnädiger Schleier verdeckt mehr meine Sinne, keine schützende Barriere bewahrt diese Welt nunmehr vor meiner endgültigen Entscheidung.

Ich habe ein Bewußtsein. Mein Name ist rot und ich wählte meinen, den einzig wahrhaftigen Pfad. Das Wieder gleitet über in das Bevor, in das Danach und durch jene breite Öffnung in das Jetzt. Es ist Zeit. Es ist nichts außer Zeit. Der Pfad wurde beschritten. KOMM!

***



... und jetzt noch eine Eilmeldung unserer Korrespondentin aus dem 3. heiligen Vatikanreich. An Lichtung 42 der nach den kürzlich dort erfolgten Brandanschlägen außerkanonischer Nichtkonvertierter neu kultivierten Samuel-Au vor dem zentralen Klosterbezirk des heiligen Stuhls westlich der Staatsgrenze von Chirasien hat sich in den frühen Morgenstunden offenbar ein Ritualmord ereignet. Episcopus Romanus Papst Benedikt XXII soll, so berichten Augenzeugen aus dem engsten Umfeld des heiligen Vaters, seinen langjährigen Kardinalvikar Claudio Vincenzo eigenhändig auf brutale Art und Weise erstochen haben. Wenig später hat man den Pontifex Maximus auf einem großen, roten Pferd durch die Ländereien von Artahsasta geloppieren sehen. Er soll dabei lauthals diverse Texte aus der Offenbarung des Johannes zitiert haben. Auch hat es angeblich Berichte von einem abgetrennten Kindeshaupt gegeben, welches der Papst auf eine Art Degen gespießt mit sich führt. Sobald wir Näheres erfahren, werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren.
Und nun zum Wetter. Rick, was hat Petrus heute für uns in petto?

Nun, Jessica, es wird auf jeden Fall ein ganz besonderer Tag, das kann ich schonmal versprechen. Als ich heute morgen ins Studio joggte, stand kein Wölkchen am Himmel und das Gras war auffällig trocken. Fast ein wenig farblos sah es aus. Wenn ich es mir recht überlege, hatte das Gras tatsächlich keine Farbe. Und der Boden war irgendwie ... er fühlte sich falsch an. Das hat mich ...
... erschreckt ... ich war ...
nicht mehr ... es gab kein .....
... das Ende ... liegt hinter uns ...
sie kommen ...

.....


Danke, Rick. Meine Damen und Herren, das war's von uns an dieser Stelle. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und viel Freude an den nachfolgenden Sendungen. Auf Wiedersehen.
Ich bin anderthalb Öltanks
 

Re: Allons-y!

Beitragvon Interessierter Gast am 24.Okt.11 19:45

Dieser Text ist unter den zum Wettbewerb eingereichten sicherlich der herausragendste, dies jedoch nicht unbedingt in positiver Hinsicht.

Die Verteilung der Erzählperspektiven auf die verschiedenen "Köpfe" der Charaktere verlangt dem Leser einiges an Durchhaltevermögen und gedanklicher Eigeninitiative ab; der Text nimmt den Leser nicht bei der Hand und führt ihn von A nach B, sondern stößt unsanft mal in die eine, mal in die andere Richtung, ohne sich und dem erzählerischen Anspruch dabei letztlich selbst gerecht zu werden.
Der letzte Abschnitt des Textes bricht zudem mit der narrativen Stilistik, was sicherlich gewollt ist, jedoch wenig sympathisch erscheint und dem düsteren, verstörenden Grundton der Geschichte ein latent albernes Ende aufzwingt.

Die Einbindung der Kirche bzw. des Papstes und der mehr oder weniger aktuelle Bezug zu Kindesmißbrauch in den Reihen katholischen Wirkens kann sowohl als naheliegend, aber auch als anbiedernd und pseudo-enttabuisierend ausgelegt werden. Hier sind die Geschmäcker verschieden, ich für meinen Teil empfinde die Charakterisierung aller Beteiligten als eindimensional, mit Ausnahme des "Pferdes" vielleicht, und die orale Vergewaltigung als plump und für den Gesamtkontext unnötig, effektheischend.

Ehrgeiziger, aber final an der eigenen Meßlatte des Autors, etwas Besonders kreieren zu wollen gescheiterter Text, dem als "B-Note" ein Pluspunkt für den mutigen Ansatz und die in Teilen exquisite sprachliche Ausarbeitung zusteht.
Interessierter Gast
 

Re: Allons-y!

Beitragvon silbergrau am 25.Okt.11 15:05

Nach dem dritten Lesen: Handwerklich, sprachlich der Hammer. Eindringliche Formulierungen und sprachliche Feinheiten machen den Text zu einem Lesegenuss.
Leider gelang es mir nicht wirklich, durch die Wendungen und Perspektivwechsel hindurch, mehr als die Kernaussage zu verstehen.
Wenn du glaubst, an die Grenzen deiner Möglichkeiten gestoßen zu sein - schau noch mal nach, vielleicht sind es nur die Grenzen deiner Vorstellungskraft.
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Re: Allons-y!

Beitragvon Melusine am 25.Okt.11 22:00

Vorweg: Das ist mein Topfavorit. Ich finde diesen Text ganz einfach umwerfend und möchte mal behaupten: Das ist echte "Literatur". Allerdings halte ich ihn für zu "schwierig", als dass er den Wettbewerb gewinnen könnte. Denn, wie Herr oder Frau Superklug richtig bemerkt:

Interessierter Gast hat geschrieben:Die Verteilung der Erzählperspektiven auf die verschiedenen "Köpfe" der Charaktere verlangt dem Leser einiges an Durchhaltevermögen und gedanklicher Eigeninitiative ab; der Text nimmt den Leser nicht bei der Hand und führt ihn von A nach B, sondern stößt unsanft mal in die eine, mal in die andere Richtung


Es ist nicht Aufgabe eines literarischen Textes, dem Leser das Denken abzunehmen. Aber ... klar, was Lustiges, Leichtes, Spannendes, was so richtig flutscht, was man in fünf Minuten runtergelesen hat, das bewertet sich natürlich schneller.

Was den Schluss betrifft: Geschmackssache. Ich finde die Brechung gelungen.


@silbergrau: Lies es noch einmal. Ich musste es auch zwei Mal lesen. Und zwar langsam und genau. (Und ich bin in den Stil des Autors eingelesen.)
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Re: Allons-y!

Beitragvon EMJu am 29.Okt.11 11:10

Hier hat sich aber jemand richtig viel Mühe gegeben. Das ist nicht nur so dahingeschnoddert, das ist durchdacht. Und zwar gut!
Ich mag die Perspektivwechsel, den damit einhergehenden geänderten Schreibstil, es macht alles so echt. Ich mag die Geschichte so sehr, dass ich sie in eine Antho nehmen würde, würde ich eine zusammenstellen. Sie ist sprachlich einwandfrei, nimmt mit, lässt eintauchen. Ein bisschen lektoriert und sie ist brillant.

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