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alltägliches Gedicht
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alltägliches GedichtZuletzt geändert von t.a.j. am 30.Apr.08 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein. .[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
Ich seh da nix.
Wieso seh ich da nix? "Persönliche Fragen stören mich nicht. Ich lüge einfach!" R. Fish
Re: alltägliches GedichtYup, wollt auch schon anmerken, dass da irgendwas nicht funzt. Ich seh zwar was, aber es lässt sich komischerweise nicht abspielen. Verdammte Technik!
Hier mal der Link rauskopiert - der funzt: http://s93889783.onlinehome.us/neosophi ... oerder.mp3 Noch ein Problemchen: Bei "Eingang in die Ewigkeit" ist dieselbe Datei verlinkt. Vermutlich ein Versehen ... Mein neues Blog: Forumismus
habs korrigiert.
Anscheinend hat der Zeilenumbruch zwischen .mp3 und /ram] das Problem ausgelöst. :.:: http://gedichtblog.de ::.:
Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein. .[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
Ahh! Wär mir nicht aufgefallen, aber - ist klar. Wie gut, dass du gleich draufgekommen bist... an solchen Kleinigkeiten such ich oft ewig rum
Jetzt klappt (bei mir jedenfalls) alles. Auch in der Ewigkeit. Ach so... zum Text sollte ich auch noch was sagen... morgen! Bin heute schon zu unkonzentriert. Mein neues Blog: Forumismus
Ok, dann red ich ma.
Titel wie "Ein alltägliches Gedicht", von Zusätzen wie "Jeder von uns hätte es an jedem beliebigen Tag schreiben können" begleitet, bedeuten was sie mögen und gefallen, wem sie wollen. Gewöhnlichkeit spaltet sich hier in "gewöhnliche Abhebungsabsicht von der Masse", sowie "gewöhnliche Kritik an der globalen Arbeitsteilung". Wir fressen, andere schuften für unseren Stuhlgang, ohne selbst genug im Darm zu haben, um selbst ordentlich scheißen zu können. Ein alltägliches Problem, ein alltägliches Gejammer, aber auch eine alltägliche Konsequenz, nämlich Inkonsequenz. Fressen macht einfach zu viel Spaß. Du könntest zum Ausdruck bringen wollen, die angesprochenen Zustände verachten zu suchen, aber auch mit achselzuckender Gleichgültigkeit gelangweilt gähnend bin ich in der Lage mir dich hierbei vorstellen, durchkauend, was sich nicht ändern läßt, aber eben ermahnt werden muß im rahmenden Namen des gutbürgerlichen Nettiquitierkodexes. Eine dritte Möglichkeit: Du hebst dich von beiden Gesichtspunkten ab und widmest dich der Lieblingsbeschäftigung von Philosophen aller Herren Länder - Weise klingen und möglichst viele Fluchtwege dabei offen halten, falls bestimmte Ansichten, heute noch chic, morgen schon unpopulär und bizarr, mit unbequemem Unterton in der Kopfstimme an der intellektuellen Hintertüre um Einlaß ersuchen. Ich persönlich ... esse häufig Bananen. AggiAggi! "Persönliche Fragen stören mich nicht. Ich lüge einfach!" R. Fish
Es ist wie es ist. Jede Kritik die hinter der Selbsthärte des Primitivismus zurückbleibt ist schahl. Meine Kritik ist die Kritik eines Wohlstandkindes. Das wissen wir alle. Ich sage nicht: sie wie schrecklich! Ich sage: so ist es, so sind wir. Sei nicht normativ. Sei empirisch. So machen wir die Welt, was sagt das über uns? Sollten wir nicht Illusionen abwerfen? Ich will nicht kritisieren, ich will den Blick auf die Sachverhalte lenken. Der Anspruch meines Gedichts ist nur welche Verflechtungen unsere Art zu leben mit sich bringen. Es ist müßig sich zu fragen ob der Preis zu hoch ist, wir kommen nicht umhin ihn zu zahlen. Ich sage mit Camus: die Spannung aushalten. Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Mörder vorstellen.
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Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein. .[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
Sissy, die Bröckchen-Kaiserin? Ich hab ihn kürzlich erst besucht, es muß so gegen 2003 gewesen sein. Ich war grade in der Gegend, ab und an muß man ja mal seine Verwandtschaft im Tartaros mit Anwesenheit beehren gehn, wegen Erbe und so. Kein Scheiß, die arme Sau rollt noch immer diesen lächerlichen Kieselstein die Wände hoch, völlig in Unkenntnis darüber, daß seine Peiniger längst von der Videospieleindustrie in verpixelten kleinen Vorhöllen gefangen gehalten werden und es eigentlich keinen Grund mehr für ihn gibt, seine Arbeit fortzusetzen. Natürlich hab ich nix gesagt. Wo soll er denn hin? Bei mir im Waschkeller wohnen? Tagsüber bei Burger King Donuts zur Kundschaft rollen und kurz vorm Ziel drauf treten, damit das Grauen auch garantiert kein Ende nimmt? Resozialisierung kannste in so nem Fall doch echt vergessen! Stimmt aber ... glücklich, in der Tat wirkt er glücklich, denn er hat zu tun. "Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück." Ernsthaft, den Blick auf Sachverhalte lenken klappt effektiv nur auf zweilerlei Art: entweder durch groteske, anstößige Übertreibung oder aber durch ebenso unangenehme wie unausweichliche Konfrontation. Dein Text klingt eher nach erhobenem Zeigerfinger im Sozialkundeunterricht. Interessant, aber wirkungsfrei, weil weder anstößig noch unausweichlich. Die Botschaft ist eingesperrt im Zeitrahmen ihrer eigenen Verkündung; Realität zweiter Klasse, die verpufft, sobald die Bimmel erklingt und der Kiosk aufmacht. Ob es Sinn hat, aufzuklären - denn schließlich kann man ja nix ändern - ist eine andere Frage als die nach dem Sinn von Zeigefingertexten wie dem alltäglichen, auch wenn jener Finger nur unabsichtlich seine scheinheiligen Schatten wirft ... ich empfinde sie dennoch als ermüdend. "Mörder", "Neger", "Ikea" ... Pfui-Vokabeln alleine reichen heutzutage einfach nich mehr aus, um zu rütteln. Dafür sind sie zu alltäglich geworden. Ich dachte, das sei deine eigentliche Aussageabsicht gewesen. Naja. ... Ich hab mir mal meinen Schädel zertrümmert, um Solidarität mit einem Minderprivilegierten zu üben. Sowas sollte man öfter mal machen. Jaja. Ich hab ja wie gesagt schon. Ihr seid dran. "Persönliche Fragen stören mich nicht. Ich lüge einfach!" R. Fish
Hallo t.a.j.,
mal von dem Text selbst abgesehen will ich die Besonderheit dieser Rubrik ins Auge fassen: das Gesprochene. Über die Aufnahmequalität, die nicht besonders gut ist, wollen wir mal hinwegsehen (vor allem, da meine Aufnahmen auch nicht besser sind). An deiner Art, wie Du vorträgst, habe ich allerdings ein paar Kleinigkeiten zu kritisieren. Eine deutliche Aussprache ist bei einer Audiodatei natürlich meisten von Vorteil, aber an der ein oder anderen Stelle hast Du es übertrieben, sodass der ein oder andere Konsonant zu hart klingt. Ein weiterer Punkt ist dein gleichgültiger Ton beim vorlesen, der von deiner Stimme noch unterstrichen wird. Ein wenig Gleichgültigkeit ist bei diesem Text sicherlich passend un könnte die Wirkung sogar noch bestärken. Aber auch hier scheint es mir in dem Sinne wieder etwas übertrieben, dass die Betonungen an manchen Stellen unüberlegt und unpassend erscheinen. Soviel von mir. Liebe Grüße, Lymielle
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