schnelle schnecke

Texte, bei denen das Sprachexperiment im Vordergrund steht (Lyrik und Prosa)

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schnelle schnecke

Beitrag#1von rosste » 7. Feb 2007 20:45

pfeffer
tee
und viel rum
heiß getrunken
nach der skitour
der tag baut sich auf

ja ja
ja ja
das war so schön

nachschenken
muss heiß sein
ja

das ist so schön

nur sitzen
und
die ganze welt verstehen

wir bestimmen praktisch den lauf der dinge
so schnell geht das
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Beitrag#2von NDK » 7. Feb 2007 20:58

Ich glaube, ich ahne, was Du meinst. Ein Gefühl, dass alles stimmt, dass man genau da, wo man ist, richtig ist...?
Skitouren mache ich eigentlich nie, aber nach der Gartenarbeit überfällt mich solch ein Gefühl manchmal, auch ohne Rum im Tee übrigens.:-D
"Im Augenblick angekommen sein" - würde ich es nennen.

LG, NDK
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Beitrag#3von rosste » 7. Feb 2007 21:15

ja, ndk,
so ungefähr ist das gemeint.
etwas ironie ist auch dabei, auch selbstironie. -
je mehr rum, desto besser verstehe ich die welt.

"Im Augenblick angekommen sein" - ja, das ist schön.
die schnecken können das. :shocked:
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Beitrag#4von NDK » 7. Feb 2007 21:47

Wenn man es schafft im Augenblick zu leben, ist die Welt ganz einfach zu verstehen, Rosste, denn dann gibt's immer nur den nächsten kleinen Schritt, den man gehen muss.
Das Leben wird erst dann kompliziert, wenn man sich Sorgen um Zukünftiges oder Gedanken um längst Vergangenes macht... sich dem Leben im Hier und Jetzt ganz anvertrauen und jeden Augenblick so leben, als wäre es der erste und letzte, das müsste man können...
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