vom leben

Texte, bei denen das Sprachexperiment im Vordergrund steht (Lyrik und Prosa)

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vom leben

Beitrag#1von Eric Ladeur » 2. Jun 2010 11:53

Die Nacht ist so dunkel
und weit
allein nur Traurigkeit
macht in meinem Herzen sich nun
Platz und breit
Es diese tiefe Leere und wohl
auch diese unendliche Einsamkeit
Kein Mensch, kein Leben, keine Seele
nicht mal Wärme
Einfach nichts, weit und breit

Die Nacht ist so dunkel
und aus den Uhren tropft die Zeit
kann das Leben nicht verstehn
kann keinen Morgen und
keinen Sonnenaufgang mehr sehen
Habe das Gefühl
das meine Zeit bald endet
dann kann ich gehen

Hätt dich
Ach so gern
Noch mal gesehn
Alles würd ich dafür geben
Alles
selbst
mein Leben
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Re: vom leben

Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 1. Dez 2011 21:14

Interessant, daß dieser Text, der auf mich ziemlich gewöhnlich wirkt, in der Rubrik "Experimentelles" eingestellt worden ist. Traut der Autor seinen eigenen Fähigkeiten nicht? Will er durch die Blume sagen, daß er seine eigenen Gedichte nicht für hochwertig genug hält, um sie als solche auszugeben?

Ich hab Schlimmeres gelesen. Texte wie diesen schreibt jeder irgendwann mal ... macht ihn nicht weniger klischeehaltig oder durchschnittlich, aber "Experimentelles" vermag ich nicht zu erkennen. Vielleicht hab ich die Pointe verschlafen, die wäre dann aber echt gut versteckt.
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