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Februarhimmel (eindrücklich)

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

Februarhimmel (eindrücklich)

Beitragvon Dani am 13.Feb.07 17:51

aus dem Fenster
gegen Abend

der Äquator reißt rot auf
Wolken weichen
das verbindende Element liegt nahe
mein Herz fliegt
der Wärme entgegen

hier und heute zu sein
das Grau zu verstehen als Form
nicht als Zustand
selbst die feuchte Luft zu lieben
weil ich atme

ist das größte Glück
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Dani
 
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Beitragvon rosste am 14.Feb.07 00:12

dein himmel im februar gefällt mir gut, dani - der geht runter wie öl.
das "weil" gefällt mir nicht so - vielleicht ..."die ich atme"?
und dein beliebter schluss mit der ebenfalls beliebten steigerung... muss es das "größte Glück" sein?
"ist mein großes glück" oder "mein großes glück" wären auch möglich.
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Beitragvon NDK am 14.Feb.07 12:19

Eigentlich fehlen mir die Worte, Dani, so faszinierend finde ich Deinen Text.

"das verbindende Element liegt nahe" - genau so! ;)
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Beitragvon brigitte.m am 14.Feb.07 18:31

jaaaa
ist gut -von der stimmung


lg brigitte
Schreiben - ist schriftliches Denken.
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Beitragvon Dani am 15.Feb.07 11:10

huhu ihr drei!

ich fange mal vorne an:

rosste, danke für deine diplomatisch formulierte kritik! das von dir geäußerte unbehagen, gibt mir noch mal die möglichkeit, über die worte (die mir manchmal "einfach so" in den sinn kommen und das besondere ist nur, zu wissen, dass sie in dieser kombination "richtig" sind) nachzudenken.

"weil" muss es schon heißen, weil es ein kausaler zusammenhang ist. weil "ich" atme, atmen kann, liebe "ich" selbst die feuchte luft. so wie jede andere auch. es geht also eher um das atmen.
"das größte glück" kommt dir übertrieben vor, hm. ist es ja irgendwo auch. eigentlich soll es noch mal eine gefühlszusammefassung des gesamten fenstereindrucks sein. "mein" möchte ich ungern darin haben, weil es eben ein zustand des "ich bin egal, ich bin nur ein teil von etwas" ist. also, es geht mir schon so ein bisschen um eine verbindung zwischen selbst und welt und diese verbindung zu spüren - sei es auch nur kurz - finde ich schon "das größte glück".

ndk, das freut mich! ich versuche oft, momente in worte zu fassen, die ich aus dem fenster der uni heraus einfange. meistens gelingt es nicht recht oder ich gebe auf, weil mir die geduld fehlt. dieses mal war ich halt auch zufrieden. und dass es so gut nachfühlbar ist, finde ich super. wie ich oben schon sagte: es geht darum, die verbindung zu spüren.

vielen dank, brigitte, für dein lob!

lg, dani
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Dani
 
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