Cherub

März/April 2011

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Umfrage endete 11. Apr 2011 13:53

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Cherub

Beitrag#1von Lucis Fanbase » 20. Mär 2011 01:23

Cherub


Ahriman
Verbirg dein Lächeln
Keine Wesenheit entspricht gerecht
Dem Wort des Zweifels

Mammon
Egosphäre, Bau nach Vorschrift, Betreten verboten
Widersinn strafft der Schönheit
Garstig Eigenart

Lichtbringer

verraten und geächtet

Ich habe nichts Falsches getan.
Ich verdiene es, geliebt zu werden.
Ich bin so gemacht.
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Re: Cherub

Beitrag#2von Melusine » 7. Apr 2011 01:41

Das war ganz spontan und aus dem Bauch heraus vom ersten Augenblick an mein Favorit. Und zwar wegen der letzten drei Zeilen.
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Re: Cherub

Beitrag#3von Der Ohrenschützer » 7. Apr 2011 20:26

Zweifellos sind die letzten drei Zeilen lobend hervorzuheben. Ein schöner Paukenschlag. Davor lese ich Verdichtung, welche zu stark zu Verschnörkelung und Referenznennung tendiert und das Bild leidet. Übrig bleibe ich mit gemischten Gefühlen.
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Re: Cherub

Beitrag#4von Melusine » 7. Apr 2011 21:25

;-)
Wär das nicht ein Wettbewerb ... aber es ist eben einer.
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Re: Cherub

Beitrag#5von debruma » 8. Apr 2011 21:58

Ja, wird es gleich wieder erschallen: Du hast auch keine Ahnung von die Lyrikx. Prosaisches brummi ...

Da es aber, wie die Chefin anmerkt, ein Wettbewerb ist, ist es auch wieder blöd, wenn man entweder nicht abstimmt oder abstimmt, aber nicht rückmeldet.

Die letzten drei Zeilen sind stark. Für das Ende einer Gruppentherapiesitzung. Aber nicht für ein Gedicht.
Ich habe nichts gegen aufgeschriebene Emotionen und Befindlichkeiten - aber ich beharre darauf, dass dies nur weil man Zeilenumbrüche dazwischen wirft, noch lange nicht unter Gedicht fällt.

Transformation. Verdichtung. Konträres, Überraschendes und letztlich: eine eigene poetische Sprache.

Ich weiß, dieses 'ichauchohwieschön'-Ding anzugreifen und dran rumzumotzen, führt irgendwann dazu, dass ich mit Heugabeln und Fackeln gejagt werde - aber dies ist ein klassischer Fall, wo das WAS stark ist, weil sich die Leser identifizieren. Das WIE aber gerade mal so böh - was aber verziehen wird.

Das WIE aber macht Gedicht zu Gedicht.

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Re: Cherub

Beitrag#6von Melusine » 8. Apr 2011 23:54

Luci bei der Gruppentherapie? Witziger Gedanke. :karl_dance:

Meine Bemerkung war übrigens so gemeint: Wär's kein Wettbewerbstext, könnten wir jetzt ausgiebig darüber diskutieren, Verbesserungsvorschläge machen usw., aber bei Wettbewerbstexten bringt das ja nix - man kann sie nur "as is" bewerten.
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Re: Cherub

Beitrag#7von debruma » 9. Apr 2011 00:03

Luci eben nicht.

egal.

Ja und nein.
Zum einen bringen Verbesserungsvorschläge eh nie etwas. Weil man nicht auf jeden, der reinredet hören kann. Und vor allem: WILL.
Zugleich ist jeder Text ein Teil des Weges. Aaaalsooo ...
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Re: Cherub

Beitrag#8von Melusine » 9. Apr 2011 00:24

Hach, ich seh schon, ich kann mich doch nicht zurückhalten. Wie immer man die Ausarbeitung sehen mag: Es geht (für mich) klar und deutlich um die philosophische oder moraltheologische Frage, mit welchem Recht Gott eigentlich eines seiner Geschöpfe verdammt, weil es so ist, wie er es geschaffen hat.

Das LyrIch ist aus meiner Sicht Luzifer selbst. Könnte freilich je nach Interpretation auch einer seiner Anhänger sein. Egal.
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Re: Cherub

Beitrag#9von debruma » 9. Apr 2011 09:44

mit welchem Recht Gott eigentlich eines seiner Geschöpfe verdammt, weil es so ist, wie er es geschaffen hat.


Und? Gibt das Gedicht eine Einsicht, Erweiterung, Antwort? Eine Wendung? Eine Verdichtung?
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Re: Cherub

Beitrag#10von Melusine » 12. Apr 2011 01:43

Muss ein Gedicht (oder irgendein wie auch immer "literarischer" Text) das denn?
Also jetzt: Einsichten oder Antworten liefern.
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