Dichter am Werk: Schlupflied

Humoristische und satirische Gedichte. Heiteres, Bissiges, Schwarzes ...

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Dichter am Werk: Schlupflied

Beitrag#1von Melusine » 10. Mär 2010 19:43

Schlupflied

19:30

Was raschelt in der Aschen?
Sind’s Mäuse oder Ratten gar?
Wolln sie etwa vernaschen
was gestern noch ein Verslein war?

Da! Hast du es gesehen?
Im Kübel liegt es: ein Versei.
Was soll damit geschehen?
Ob’s etwa noch genießbar sei?

Da rührt sich was! Es rappelt
und klopft, als wär ein Küken drin!
Sieht aus, als ob es zappelt.
Ob ich am End verrückt gar bin?

19:35

Die Schale ist gebrochen –
o großer Schreck! O welch ein Graus!
Hast du es auch gerochen?
Ich glaub, da schlüpft ein Monster aus!

Zu spät, nun hilft kein Klagen,
und auch zum Dichten fehlt die Zeit.
Bei solch verwünschten Plagen
da hilft nur eines: Textarbeit!



Verfasst im August 2006 unter dringendem TAT-Verdacht.
(TAT = Textarbeitstrauma)
Start where you are. Use what you have. Do what you can. ~ Arthur Ashe
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 2. Mai 2010 05:46

Menschheit, bezeuge:
/Ausdruck von Einsicht
/Ausbruch von Kurzsicht
/Einbruch von Klarsicht ................... oder gar
/Abdruck von Weitsicht

????????????????????????????????????????

~ Wie es sich auch verhalten mag ~
Textarbeit erweist sich als unnötig in vorliegendem Falle.
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