mozärtlich

Humoristische und satirische Gedichte. Heiteres, Bissiges, Schwarzes ...

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mozärtlich

Beitrag#1von Karl Feldkamp » 3. Aug 2009 17:37

auf der kurzstrecke geblieben
zwischen sofa kissen und
abenteuer urlaub gebucht
mit vollpension
strom aus fall tiefe
am milchglasfenster zur welt
bleibt flimmerfrei farblos
das handy kündigt mit
der kleinen nachtmusik
werbekontakte an
vom 02 team
flatrate mit
start gut haben


zum glück muss gleich
der hund noch raus
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 19. Nov 2009 05:49

Du, Sie, Herr Feldkamp,

warum bin eigentlich ausgerechnet ich es, der Ihre Texte kommentiert?
Hast Du Ihr sich das schon mal gefragt?

Ich frag mich manchmal, ob Shakespeare, würde er heute leben, eventuell Action-Filme drehen würde ... oder sich in kleinen Internetforen wie diesem hier kostbare Freizeit vertreibt, bevor es wieder an der Zeit ist, bei Burger King(tm) die Pommesschippe wirbeln zu lassen.

Für tote Musiker jedenfalls sieht die Wirtschaftslage ziemlich übel aus ... da sind kaputte Schriftsteller schon besser dran. Geschichten kommen wieder, können auch von Laienhand variiert und weitergeführt werden ... Musik scheitert am eigenen Anspruch.

Und an Madonna.

Mit kleinverlautbarem Edelknutsch
Dein Ihr seine Öltanks
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Beitrag#3von Karl Feldkamp » 19. Nov 2009 12:08

:-D
Hallo Öltanks,
jeder trifft offenbar auf die, denen er begegnen muss.
Danke für deine mozärtliche Reaktion. Schön, dass du den Text noch einmal ausgegraben hast. Ich glaube, Mozart würde heute von seinen Tantiemen nicht schlecht leben. Er ist doch selbst bei jugendlichen Zuhörern noch immer gefragt. Immerhin war er doch auch so etwas wie ein musikalischer Comedian. Und Madonna wäre vielleicht eine (weniger musikalische) Verführerin für ihn. Und Shakespeare war auch kein Kind von Traurigkeit, jedenfalls was seine Stücke angeht.
Humor hat doch iin jeder Zeit seine Chance.
Übrigens, ich fühle mich nicht von deiner Kritik verfolgt. Im Gegenteil, mir gefällt sie sogar, weil sie nie langweilig daher kommt.
Gruß
Karl
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Beitrag#4von Matze » 11. Dez 2009 00:40

Einfach mal wieder "Hart wie Mozart" von Kiev Stingl hören.

Könnte helfen.

Grüßken, Matthias
In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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Beitrag#5von Karl Feldkamp » 11. Dez 2009 19:58

Hallo Matthias,
danke für den Tipp und ein angenehmes Wochenende.
Karl
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Beitrag#6von Matze » 11. Dez 2009 20:03

Lieber Karl,

Karl Feldkamp hat geschrieben: danke für den Tipp und ein angenehmes Wochenende.


Gleichfalls, Matthias
In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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