Irgendwie hatte ichs bisher nich geschafft hier mal wieder aufzuschlagen, will aber trotzdem noch mal kurz was zu den Kommentaren schreiben.
Erklären will ich den Sinn nicht, die Interpretation darf jeder selber vornehmen (was bei Lyrik im Gegensatz zu Kurzgeschichten meiner Meinung nach auch ein Muß ist, und keiner Erklärung des Autors bedarf), aber Melusine hats schon einigermaßen getroffen (gibt natürlich noch mehr Nuancen), auch wenn ich da sicher keinen Revolutionsführer, geschweige denn irgend einen Führer im Sinn hatte.
Das es abfällt liegt sicher auch daran das ich nachträglich noch ein paar Zeilen eingeschoben hatte, weil ich nicht wußte wo sich das Forum hier bewegt.Sorry, eigentlich wollte ich Euch nicht für blöd erklären, hätte ich mir sicher klemmen sollen.Durch den Einschub war dann auch der Titel eigentlich hinfällig.Konnte es aber dann nicht mehr editieren.Außerdem war es nach über einjähriger Schreibpause das Erste was ich mal wieder geschrieben habe.
Das war die eigentliche Fassung:
Kurzatmig
Du hast das Pferd
auf Deine Fahne gespieen.
„Zahnfleischbluten,
oder Bluthusten,
oder so“
sagtest Du.
Und dann wolltest Du es
um die Welt treiben.
Und hast geblasen,
und geblasen,
geblasen.
Jetzt galoppiert es
in fremden
Winden.
Das macht es für viele hier sicher auch nich besser, ich wollts auch nur kurz erklären.
Und ich kenne Köhn und van Hengel auch nicht, nehm das aber mal als Kompliment mit, und auch als Anregung mir von denen mal was zu Gemüte zu führen.
Ich danke trotzdem allen, die sich die Mühe gemacht haben das zu lesen und zu kommentieren.