Der Augenblick

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Beitrag#11von Melusine » 10. Sep 2008 20:11

Mich hat zwar keiner gefragt, aber ich würd das h lassen und ein Komma setzen. Weiß nicht ob das Komma muss (Kommasetzung ist nicht meine Stärke), aber das h gehört glaub ich da schon hin.
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Beitrag#12von Der Ohrenschützer » 10. Sep 2008 20:15

Ja, da sieht man's wieder, wie sich die Geister scheiden: :)
Die Variante mit Oh und Komma ist sicher eine gültige, ich würde sie aber im konkreten Fall nicht wählen, weil sie für meine Begriffe der Silbe zu viel Gewicht gibt (in Anbetracht dessen, dass sie aufgrund des Reimschemas unbetont sein sollte). Also würde ich für die Version ohne Komma plädieren, liebe NDK.
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Beitrag#13von Ich bin zwei Öltanks » 11. Sep 2008 02:53

...

Du meinst, das Navigationssystem hat den Fahrer umgebracht?

:shocked:

Es gab da mal diesen Film mit lebendigen Autos, die die Menschen umfuhren, aber nich alle, damit einer da war, der sie betankt. Schrecklich schlecht gespielt, vorallem von den Autos.

Das ist nicht witzig. Ich fahre jeden Tag mit Navi. WIE KANNST DU NUR?!?! Jetzt muß ich kündigen und werde elendig verhungern, nur weil dein blödes Gedicht mir Angst gemacht hat.

Ich finds toll, genau mein Geschmack.


Der Film hieß, glaub ich, "Autos fahren Menschen tot, außer denen, die sie betanken - Der Film".
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Beitrag#14von NDK » 12. Sep 2008 09:25

Danke, Melusine und Ohenschützer!

Öltanks - wo ist der Unterschied zwischen meinem Navi-Schluss und der letzten Ölung?
Wenn Du die Antwort kennst, bist Du den Gedanken der Autorin schon ganz schön dicht auf den Fersen... aber das ist völlig unwichtig!
Jeder, der ein Gedicht für sich selbst interpretiert, hat selbstverständlich Recht.
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Beitrag#15von Melusine » 12. Sep 2008 13:33

Hui, jetzt hab ich die letzten beiden Zeilen erst richtig verstanden! Auf ein sprechendes Navigationssystem wär ich nicht gekommen. Sowas ist mir ganz fremd. Hab ich erst einmal erlebt, als ich bei einer Freundin im Auto mitfuhr. Ich fands irgendwie gruselig.

Im Gedicht dachte ich, das wär sowas wie eine Stimme im Kopf. Aber so ist es natürlich noch viel schwärzer!
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