Eiskalt

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Eiskalt

Beitrag#1von heike keuper-g » 19. Okt 2007 00:43

Eiskalt schaut das Auge
in jene Träne
welche die Träume
der Vergangenheit
in sich birgt.


Die Zeit flieht
von Stunde zu Stunde,
von Mond zu Mond.

Unser Herbst ist da.
Die Jahre blättern dahin.
Welk ist die Liebe,
verweht ihr Blütenstaub.


Sehnsüchte erfrieren
im Atemzug des Winters
zu Eiskristallen.
Schenk mir ein kleines Licht
in dem der Hoffnung
glänzt.

Alternativer Abschluß

Sehnsüchte erfrieren
Im Atemzug des Winters.
Lass uns ein Licht anzünden.
Ein Licht in dem die Hoffnung glänzt.


Was meint ihr dazu liebe Kollegen?

das " anzünden stört mich selbst etwas... ich neige zu aufstellen...


Heike Keuper –Göbel 19.10.07
Zuletzt geändert von heike keuper-g am 21. Okt 2007 15:05, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitrag#2von MisterMarpel » 19. Okt 2007 10:00

Hallo heike keuper-g,

ein schöne, abgerundete Lyrik. Besonders gefällt mir die kleine Dynamik in den Versen.

Gerne gelesen.

Lieben Gruß
MM
MisterMarpel
 

lieber Mister Mapel,

Beitrag#3von heike keuper-g » 19. Okt 2007 16:11

ich freue mich sehr über dein lob.
mir selbst gefallen einige metapher selbst sehr gut. doch kaum geschrieben fallen mir verbesserungsvorschläge ein. ich muß mich sehr bremsen um nicht schon wieder zu ändern.


herzlichst heike
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Beitrag#4von heike keuper-g » 19. Okt 2007 16:25

hallo M.M. jetzt habe ich doch noch was verändert, was meinst du dazu?
heike
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Beitrag#5von MisterMarpel » 21. Okt 2007 02:55

Hallo Heike,

ich habe die erste Fassung nun nicht mehr im Kopf, doch an dieser Fassung ist wenig zu bemängeln.
Der Rhythmus ist gut und die Bilder greifen sensibel ineinander. So, wie ich Lyrik verstehe.

Kleinigkeiten:

Sehnsüchte erfrieren
im Atemzug des Winters
zu Eiskristallen.
Schenk mir ein kleines Licht,
in dem die Hoffnung glänzt. (oder: in dem Hoffnung glänzt.)
glänzt.

Lieben Gruß
MM
MisterMarpel
 

zu Eiskalt

Beitrag#6von heike keuper-g » 21. Okt 2007 14:57

herzlichen dank mister marpel,
ich konnte es nicht lassen immer wieder ein paar extra feinheiten herauszuarbeiten. dabei passiert allzuleicht ein verschlimmbessern. danke für dein ehilfestellung.
heike
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lieber mister mapel,

Beitrag#7von heike keuper-g » 21. Okt 2007 15:04

wenn ich schreibe, oder eine ideehabe, so deke ich das das ganze ummantelt sein muß von einem anfang und einem nachvollziehbaren ende. liegt wohl an meiner persönlichkeitsstruktur die gern klarheiten schafft. vielleicht aber auch ander theaterausbildung in dem wir sehr auf das verstehen fürs puplikum gedrillt wurden.
schönen sonntag dir.
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