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Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Beitrag#1von t.a.j. » 2. Jun 2008 22:55

Wir sammeln uns tanzend
in Nachtlichterschatten
es trommeln die Bässe
die Nachtlichter glänzen
in bunten Schweißperlen
auf kindweicher Haut und
die Küsse im Dunkel
die Neuro-romantik
des Pheromonfunkelns
als Hände sich finden
und Lippen sich öffnen
und zu harte Schwänze
in zu engen Hosen
sich Schmerzhaft bekunden
hier jetzt und sofort
und gefundene Brüste
mit stehenden Nippeln
das kribbeln im Nacken
die Wärme im Magen
wir sammeln uns tanzend
wir tanzen uns nackt

Wir lieben uns weinend
mit Angst in den Augen
wir suchen einander
und dann in einander
wir suchen uns selbst
in den Ängsten der andren
wir lieben uns selbst
in den Liedern der andren
wir singen uns liebend
und weinen vor Glück
wenn die Lieder erklingen
wir weinen uns glücklich
Wir küssen uns lodernd
und fallen als Steine
die gieren nach Lüsten
erheben uns liebend
in schwarzblauen Flammen
der singenden Schmerzen
der Walzer der Ängste
von Macht und Begehren
wir fesseln einander
in uralter Herrschaft
wir binden die Lüste
und lassen sie fliegen
sie fliegen durch schwarz-
blaue Flammen und singen
den Walzer der Sehnsucht
wir küssen uns frei
:.:: http://gedichtblog.de ::.:
Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein.
.[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
t.a.j.
 
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 2. Jun 2008 23:42

Die "Schweißperlen" stören den sonst mitreißenen Rhthythmthuths.
Die Nummer kann man prima lesen, immer heftiger und lauter zum Ende hin, rollt von der Zunge wie Waldmeisterbrause.
Pheromonfunkeln? Ich weiß nich ... mir fällt ne Menge ein zu Pheromonen, Realismus hin oder her, aber auf "Funkeln" wär ich in diesem Zuhammenhang nie gekommen. Hat fast was unfreiwillig Komisches.
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Beitrag#3von t.a.j. » 3. Jun 2008 01:14

so besser?

Wir sammeln uns tanzend
in Nachtlichterschatten
es trommeln die Bässe
die Nachtlichter glänzen
im Schweiß bunt gebrochen
auf kindweicher Haut und
die Küsse im Dunkel
die Neuro-romantik
des Pheromonfunkelns
als Hände sich finden
und Lippen sich öffnen
und zu harte Schwänze
in zu engen Hosen
sich Schmerzhaft bekunden
hier jetzt und sofort
und gefundene Brüste
mit stehenden Nippeln
das kribbeln im Nacken
die Wärme im Magen
wir sammeln uns tanzend
wir tanzen uns nackt

Wir lieben uns weinend
mit Angst in den Augen
wir suchen einander
und dann in einander
wir suchen uns selbst
in den Ängsten der andren
wir lieben uns selbst
in den Liedern der andren
wir singen uns liebend
und weinen vor Glück
wenn die Lieder erklingen
wir weinen uns glücklich
Wir küssen uns lodernd
und fallen als Steine
die gieren nach Lüsten
erheben uns liebend
in schwarzblauen Flammen
der singenden Schmerzen
der Walzer der Ängste
von Macht und Begehren
wir fesseln einander
in uralter Herrschaft
wir binden die Lüste
und lassen sie fliegen
sie fliegen durch schwarz-
blaue Flammen und singen
den Walzer der Sehnsucht
wir küssen uns frei
:.:: http://gedichtblog.de ::.:
Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein.
.[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
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