halbganzhalb

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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halbganzhalb

Beitrag#1von Karl Feldkamp » 28. Jan 2009 20:53

mittelpünktlich vergessen
gefangen in rätselhaft
fernseh gerechter
auf dem weg
ins frühjahr prall vor
knospend grün
angstvoll endet
die frage zeichen
der zeit fallen verkürzen
lebenschancen nur
für gewinner im
sternbild vorher
sehbare wege
im menschen dickicht
wäre ich so gern
allein zusammen
Wir sehen andere nicht, wie sie sind sondern wie wir sind.
Karl Feldkamp
 
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 30. Jan 2009 05:01

Du, Sie, Herr Feldkamp,

da wenden Sie sich ganz schön um Redungen, Schwindel überflutet mein geistiges Kleintum.
Was nun will uns der Verdichter damit sagen? Hat er sich verdichtet? Zuviel Beachtung geschenkt der Hauptwortverkettungsdeutschsprachigzweideutigkeitsexklusivität?
Sich verleiten lassen vom trügerischen Bildnis, jenes Bildnis trüge mehr als nur Erträglichkeit?

Meine Ader pulst und ich frage sie:" Hey, Ader, wie läufts?", und die Ader antwortet: "Gibs Scherzworten auf, bist halt kein Feldkamp!"

Ohne die Aussageabsicht von "halbganzhalb" näher verfolgen zu wollen ... schließlich is' spät und die Säufermelancholie stellt sich auch nich von alleine ein ... mag ich den Text, er is so schön wirr und zumindest oberflächlich attraktiv.

Meine Lieblingsstelle: "gefangen in rätselhaft"
So gehts mir auch grad.

Abschließend möchte ich alle Möchtegernsenfgeber verdammen, die ernstlich der Meinung sind, "Ja, das kenne ich" oder "So gehts mir auch grad" seien adäquate Methoden der Kritikäußerung.
Ich hasse euch. Ich hasse euch ALLE!


Mit freundlichen Grüßen,
dein Ihr sein öligster Öltankpaar, seit es ölige Tanker gibt.
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Beitrag#3von Karl Feldkamp » 30. Jan 2009 16:09

Liebe Herren Öltanks,
nun ja, ich verbuche Ihre/deine Anmerkungen für mich als Kompliment. Das ist für mich einfach angenehmer.
Ich hoffe, ich durfte die Doppelbotschaften so deuten.
Gruß
Scherzwortkarl
Wir sehen andere nicht, wie sie sind sondern wie wir sind.
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Beitrag#4von Matze » 30. Jan 2009 21:09

Auch Dur hier, Brutus :!:
In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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Beitrag#5von Karl Feldkamp » 31. Jan 2009 19:50

Ja, lieber Mathias,
du bist offenbar überall.
Herzliche Grüße
Karl
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Beitrag#6von Matze » 31. Jan 2009 20:04

Zuviel des Lobes, lieber Karl,

Karl Feldkamp hat geschrieben:du bist offenbar überall.


anscheinend nur da, wo der Darmwind des Zeitgeistes weht.

Nix für ungut, Matthias
In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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Beitrag#7von Karl Feldkamp » 31. Jan 2009 20:16

Lieber Mattias,
ein kräftiger Furz kann gesund und sehr befreiend sein.
In diesem Sinne bis demnächst in irgendeinem windigen Zeitgeistforum.
Gruß
Karl
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Beitrag#8von Matze » 31. Jan 2009 20:22

Lieber Karlm

Karl Feldkamp hat geschrieben:ein kräftiger Furz kann gesund und sehr befreiend sein.


Selvstverständlich lutherisch. "Was rülpset und forzet ihr nicht, hat es Euch nicht geschmacket :?: "
In der Bedeutung des Lehnworts aus dem Französischen, wo der "amateur d' art" den kenntnisreichen, enthusiastischen Liebhaber der Künste meint, bin ich ein Dilettant.
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