Rauchzeichen

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Rauchzeichen

Beitrag#1von heike keuper-g » 12. Dez 2006 23:32

Wünsche werden frei
auf der Suche nach dem Glück.
Viele Sterne werden fallen,
an vielen neuen Tagen,
mit ihren Nächten und
dunkel blauen Strassen.
Der Weg zur Hoffnung ist immer frei.

Wenn auf die Haare einer Frau,
der Mond fällt,
werden in den Tränen der Frau
die Sterne glitzern und sie werden
als Tautropfen im Morgengrau
von Rosenblättern perlen.

Liebende Frauen säen reife Samen
die Erde wird neu befruchtet
Sterne steigen auf
während Gazellen des Nachts
auf tiefblauen Strassen die Frucht
ihrer Liebe gebären.

Ich atme den Rauch den du sendest
und inhaliere jedes seidene Wort
wie den Duft einer Rose.

Möge dir die Hoffnung
Auf dem Weg durch Leben
von Rosenblättern einen
purpurnen Blütenteppich
streuen.

-----------------------
ursprünglicher Titel:
Antwort für Meral...

Jetzt überarbeitet.

-----------------------

(c) Heike Keuper-G

___________________________


Antwort für Meral
oder
Schwarze Rose

Ich atme den Rauch den du sendest,
inhaliere jedes seidene Wort
wie den Duft einer Rose.
In dieser Nacht sind alle Straßen tief blau.
Ja, doch Sterne und Mond weisen den Weg
in einen neuen Tag.

Wünsche werden frei
auf der Suche nach dem Glück.
Viele Sterne fallen,
an vielen neuen Tagen,
mit ihren Nächten und
dunklen, blauen Strassen.
Der Weg zur Hoffnung ist immer frei.

Wenn auf die Haare einer Frau,
der Mond fällt,
werden in den Tränen der Frau
die Sterne glitzern,
und wie Tautropfen im Morgengrau
von den Rosen perlen.

Liebende Frauen säen reife Samen
die Erde wird mit Gutem befruchtet
Sterne steigen auf
während Gazellen des Nachts
auf tiefblauen Straßen die Frucht
ihrer Liebe gebären.


h.keuper-g
im sommer 06.
Zuletzt geändert von heike keuper-g am 13. Dez 2006 23:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag#2von Melusine » 12. Dez 2006 23:45

Hallo Heike,
ich erinnere mich an dieses Gedicht. Es gefiel mir schon als du es zum ersten mal (in LL) gepostet hast.

Eine Winzigkeit:
"Liebende Frauen sähen reife Samen" (säen ohne "h").

LG Mel
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danke mel,

Beitrag#3von heike keuper-g » 13. Dez 2006 01:29

für deine antwort und den hinweis.

im freundlichen kontakt mit meral widmete sie mir ein gedicht auf welches ich entsprechend antwortete.
erstaunlicherweise bekam mein gedicht damals außer von meral keine resonanz obwohl ihr gedicht für mich wiedermal viel aufmerksamkeit fand.
komisch sind doch die geschicke des lebens. um so mehr freue ich mich das du mir nun ein statement dazu gibt.
ich werde das original unter rauchzeichen setzen.
ganz liebe grüsse heike
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Beitrag#4von Melusine » 13. Dez 2006 01:48

Ich wusste damals nicht, was ich dazu sagen sollte. Es kam mir sehr privat vor. Deshalb sagte ich nichts dazu.
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mel und nun?

Beitrag#5von heike keuper-g » 13. Dez 2006 01:51

hat es einen anderen touch?
vergleiche wenn du magst.
heike
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Beitrag#6von Melusine » 13. Dez 2006 01:54

Puh, das kann ich jetzt nicht sagen, es war situationsbedingt. Ich lese kaum mehr in Lupanien, lach. Aber ... okay, ich schau mal nach.
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Beitrag#7von Melusine » 13. Dez 2006 01:59

Ja, du, ich weiß schon wieder. Das war damals ein Austausch zwischen euch beiden und es wirkte einfach so... als sollte sich da niemand einmischen.
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