Schneeweiße Vögel

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Schneeweiße Vögel

Beitrag#1von kata » 6. Jul 2007 01:18

Ein mächtiger Lichtblitz fällt da in die große Welt,
das Göttliche, das uns im Innern warm leuchtet.
Ich lerne dich zu lieben und flechte frische Kränze,
bebend mir dir, in dem Wald zu unserem Traum.

Laß Flammen uns geben, dem Feuer der Liebe
und das Lied jeden freien Vogels im Blau hören,
zeremoniell im Wein des abendlichen Rot und
geheimnisvoll in unseren tiefen Kelch der Lust.

Um unsere Lippen schwebt ein Lächeln, kindlich mild,
das Salz unseres Schweißes macht das Bett zum Meer,
und es donnert und flüstert in der Nacht, Sturmtief
unserer Wildheit, zwischen den Fingern und Fantasie.

An Orten, die wir nicht kennen, ergreifen wir uns wild
im dichten Universum, im Überall des Nirgendswo
und verbrennen zusammen im seidenen Liebesnest
im verzauberten Lachen, das uns nicht sterben lässt.


[img]/uimg/userpix/176/29_Das_Licht_1.jpg[/img]
"Das Licht"
Acryl auf Papier,50x70cm
kata
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Beitrag#2von Dani » 27. Jul 2007 20:24

Hi kata,
das Salz unseres Schweißes macht das Bett zum Meer,

diese Zeile finde ich super, habe das Bild so noch nie gelesen oder gar selbst gedacht/empfunden.
Es fällt mir schwer, einen Gesamteindruck mitzuteilen, da du sehr viele verschiedene Bilder in deinem Gedicht vereinst, die für mich noch keine richtigen Ablauf haben. Andererseits ist das Gedicht insgesamt sehr leidenschaftlich, gerade weil es so bunt klingt.
Eine Reise durch Wald, Feuer und Meer, die extatisch endet. Aufregend und ein bisschen schwer fassbar, für mich zumindest.
LG, denschie
Dani
 
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