VERLOREN

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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VERLOREN

Beitrag#1von Fritz Rainer Polter » 10. Jun 2010 12:05

09.06.2010

VERLOREN



Ich Ich Ich Ich Ich
gab mich auf für eine Weile
von so sieben Jahren.
Die Idee von dir linderte mich.
Ich ward dir zuteil.
Dir zur Friedenheit seiend,
glaubte ich uns.
Klaubte meine Knochen auf
und ging deinen Weg.
An dich ganz verloren,
konntest du mich nicht finden.
Du zerdachtest mich mit Wolken aus
regenschwerer Logik.
Ich wühlte mich schweigend unter Eichen am Boden.
Einst war ich trunken von dir,
dann machte mich dein du ertrinkend
und schwerer noch als Blei.
Weilend, suchtest du zweifelnd an dir und
nun mehr auch nach mir.
Dein Nichtwerden ward zum Ende meiner Törung.
Irrend durch ein Versteckspiel,
gewoben aus Kindheit und Angst,
lebten wir unser Wiedersterben.
Fest haltend an zerträumter Wöhne
stammelte ich taub durch die Tage
meiner Schwere aus dir.
Beschlagen, bin ich lange schon tot.
Jedoch nicht
frei ...






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Fritz Rainer Polter
 

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