Zerissen

Reime, freie Verse, "moderne" Lyrik (themenunspezifisch)

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Zerissen

Beitrag#1von Wandasky » 27. Okt 2008 19:16

Zerrissen

Ich bin stumm und schreie in mich hinein
lache und will eigentlich weinen
ganz behutsam tue ich dir weh
Will, wenn ich dich verlasse bei dir bleiben
schlag deinen Trost mit meinem Zweifel,
dabei will ich dich streicheln
will dich halten und reiß mich los.
Bitte lass mich los und halt mich ganz fest!
Ich bin!!
Wandasky
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Beitrag#2von NDK » 28. Okt 2008 19:42

Hallo Wandasky,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

In deinem Text wird die Wucht orientierungslos gewordener Gefühle intensiv nachfühlbar. Ich hoffe, der Anlass ist nichts akut Autobiographisches.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal gerade die Risse im Äußeren sind, die ein inneres Wachstum in Gang bringen können.

Schöne Grüße, NDK
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Beitrag#3von Wandasky » 28. Okt 2008 22:25

Hallo NDK!

Das Gedicht hab ich mal mit 19 Jahren oder so geschrieben, das ist immerhin schon 20 Jahre her :oops:
Aber ich hab es hier reingestellt, weil ich es eigentlich immer noch mag, obwohl es schon etwas plakativ ist. Die Zerissenheit ist geblieben... Ich muss sie jetzt nur nicht mehr immer real ausleben.

Werde jetzt mal ein bisschen in deinen Texten stöbern.
Liebe Grüße Wandasky
Ich bin!!
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Beitrag#4von t.a.j. » 9. Nov 2008 22:23

Nachdem meine Kritik sich auf ein "das ist ziemlich plakativ, gefällt mir nicht so" beschränkt hätte, ist dieses Posting ziemlich redundant.

lg
Thomas
:.:: http://gedichtblog.de ::.:
Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein.
.[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
t.a.j.
 
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