alles im griff, aber

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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alles im griff, aber

Beitrag#1von Karl Feldkamp » 4. Jul 2009 19:16

im schlaflosrausch stiche ins gehör
immer noch die kinderangst
vor gewitter und einsamkeit
vergeblich getrotzt gegen herrschaft
über eigenleben und gelächter
komm schurke
setz mir die hörner auf

arschloch
krächzt mein papagei
na und
Wir sehen andere nicht, wie sie sind sondern wie wir sind.
Karl Feldkamp
 
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Beitrag#2von rosste » 5. Jul 2009 10:42

hallo karl,
auch der papagei kann sich mal irren...
gefällt mir gut
vielleicht
"stiche ins gehör im schlaflosrausch"
in der ersten zeile? was meinst du?

lg
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rosste
 
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Beitrag#3von Karl Feldkamp » 5. Jul 2009 14:46

Hallo rosste,
danke für die positive Kritik.
Die stiche ins gehör stehen für unerträgliche Geräusche, die das Lyr-Ich nicht zuordnen kann.
Herzliche Grüße
Karl
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