ANARCHO/TRAUM/EIN/BRUCH

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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ANARCHO/TRAUM/EIN/BRUCH

Beitrag#1von Fritz Rainer Polter » 28. Feb 2010 19:21

27.02.2010


ANARCHO/TRAUM/EIN/BRUCH



Und es träumte mir heute; die sogenannten Connewitzer
Autonomen hätten, -in der Zeit meiner Abwesenheit-, in
meine Wohnung eingebrochen und meine Wohnzimmer-Decke mit
ihren Anarchisten-Zeichen beschmiert; in Weiß,- sorgsam
abgestimmt auf das Pastell meiner Decke, gerade so eben
noch zu erkennen, auf das ich nicht daran vergesse,
dass sie bemerken, wie sie mich ankotzen, wenn sie Rumlungern
und Betteln vor dem REWE-Markt und ihr Gegröle in der
Stöckartstrasse und ihr ständiges Sprayen und Rumschmieren...
und und und...und sie all dies bemerkten; was ich über ihr
Verhalten denke (nicht aber über ihre Einstellung zur
Gesellschaft!) -jo; und sie hatten mir nicht eine CD geklaut
oder ein Buch - und auch die Katze war noch präsent und am Leben.
Mit dem Schaft meines Schrubbers hatten sie noch -nur so-
die natürliche Umrandung meiner Decke nachgezogen; auch das kam
ziemlich sanft, blieb Weiß.

Und ich lächelte zufrieden, aber auch etwas unsicher, denn ich
wußte nun wirklich nicht, -und das läßt mich nun mehr als nur
ein wenig ratlos zurück- ob die Typen wiederkommen mit ihren ROTEN
Spraydosen oder ob sie meine dunkele Sprache und meinen
depressiven, leidenden Schreib- und Lebens-Stil am Ende gar
sympathisch finden oder was mein Unterbewußtsein eigentlich
jetzt von mir wollte. Peace! Yeah! Was geht, Mann?



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Fritz Rainer Polter
 

Beitrag#2von Gast » 28. Feb 2010 20:31

''Lass es laufen den Berg hinunter.
Lass es laufen durch´s Tal.
Gott hat dem Fluss diesen Weg gegeben,
sicher tut er´s nicht noch mal.''
Text von Keimzeit

:arrow:
Gast
 

Beitrag#3von Fritz Rainer Polter » 28. Feb 2010 20:36

:-D yeah, man! and: :arrow: thxs :mrgreen:
cu
R.
Fritz Rainer Polter
 

Beitrag#4von nachtlichter » 1. Mär 2010 00:14

Träume brechen nur dann ein
wenn das Eis zu dünn ist.
Und die Anarchie seufzt niemalz ab.

Gefährlich wirz
wenn die Träume aufbrechen.
Klar soweit?

nl
Auch Motten schmettern links ^^
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Beitrag#5von Fritz Rainer Polter » 1. Mär 2010 10:47

klar, nachtlicht,
calm down, es geht ja hier nicht
um bakunin
oder irgend so`n ding
sondern um Alltags-Verhalten
und das stört mich, den alten
Spießer in mir
das Gewohnheitstier
was denkst Du denn von mir?!
ich stand doch mit Wagner auf den Barrikaden!
damals in Dresden, (zwar nur mit `nem Spaten)
und den Rest, liebes Lichtlein
sende ich dem
downstream-bewußtsein
auf das es analysiere
was Dein Statement mir
schmiere? 8)
Fritz Rainer Polter
 


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