Auf den Händen der Liebe ruhen

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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Auf den Händen der Liebe ruhen

Beitrag#1von kata » 9. Dez 2006 13:44

Ausgiebig küsst mich die Stille wie mit Sonnenmund,
verschleiert im Winterweiß eines schönen Hermelins.
Mein Leben will ich nicht in Träumen verschlafen,
sondern fortdauernd fühlen, wovon ich schwärme und
nicht den Spuren folgen, die andere erfahren haben.

Wenn die Stimme verhallt, reden die Erinnerungsblätter,
Zeugen längst vergangener Tage, welche mich in das
schöpferische Paradies entführen, woraus ich niemals
vertrieben werden kann. Da wohnt aber keine Gegenwart …

Jeden Tag möchte ich feiern und Erquickung gewinnen,
guten alten Wein zum Fest einladen, den Teufel fernhalten.
Echte Feuerherzen will ich leuchten lassen, die hellsten
in der Nacht nachgelassener Schmerzen und Liebestaufe.

Jeder Fieberanfall erzittert in mir vor bemalter Aufregung.
Die Liebespoesie ist wertvoll, die Erklärung erschwert –
Die Karten werden gemischt und geordnet, ich gebe acht
und bete, dass kein Ereignis sich leise dazwischen drängt.

Nähere dich und küsse mich, tief, als willst du mich ersticken,
aus kochendem Zentrum des Herzens und liebender Seele,
im Dasein, das noch nie eine Sünde und ein Vergehen war.
Taufe dein Leib und Geist im Feuerbad und liebe mich fest.

Hör mein zärtliches Liebesgestöhn in dieser Sternennacht
und streichle mich in Melodie, welche mich so entflammt -
die Treue brauche ich nicht. Deine Liebe habe ich geerntet,
wie eine sprießende Knospe, aus der die Ausdauer bricht.


[img]/uimg/userpix/176/29_Fleckenlos_1.jpg[/img]

"Fleckenlos", Acryl auf Keilrahmen 50x70 cm
kata
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Beitrag#2von Gast » 9. Dez 2006 15:12

es kommt mir sehr be-laden vor wie 5 Ge-Dichte zu einem zusammegefasst


zu dicht um mir Bilder zu erzeugen die einzelnen Zeilen oft in sich schon zu wiedersprüchig..


zu viel Farbengewirr verwischt auch ein gutes Bild..
Gast
 

Beitrag#3von Gast » 9. Dez 2006 17:22

ich finde Du bist eine gute Dichterin und es gibt wunderbare Werke

die mir in Erinnerung bleiben


doch hier und da ist es bei dir leider wie bei einem "Konditor"..

du beginnst eine Torte sie gelang..den das kannst Du sehr gut sogar

aber dann beginnst du diese noch mit Zuckerguss zu überziehen..

gefolgt von einer weiteren Schicht "Zart- Bitter- Schockolade."..

als Tüpfelchen noch ein bisschen Marzipandeko.....

und das Sahnehäubchen sollte ja nicht fehlen....

von der Torte jedoch sieht man nichts mehr

von der Kunst des guten Backwerks darunter schon gar nicht

es verbirgt. sich nun zu sehr.

schmecken werde .. möchte kann ich davon nichts

da es nun so überladen ..das einzelne Komponente darin verschluckt wurden...und es mir

zu bunt - zu süss - zu viel - zu überladen..

auch

Der Sonnenmund im Hermelin das hinterlässt zu viele Haar im Mund..
Gast
 


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