drangseligst

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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drangseligst

Beitrag#1von Karl Feldkamp » 19. Jun 2009 18:34

gedankenfluten inkontinente für
gelehrte urologen bleibt keine heilungschance
drängt verrückte spinner in wachträume
wortlos unterdrückt geredet von mitleid
und vom wetter schlägt mir ein jammerlappen
ins gesicht lache ich einfach so
will alle wahrheiten lieben und gerade
die erlogenen sind untreue geliebte
nehme den krankenwagen oder das taxi
sollte es vielleicht im kinderkrankenhaus
versuchen und entscheiden
verrückt genug zu sein um für freiheiten
auf der straße zu landen

dort wo sich am horizont
die straßenränder begegnen
Wir sehen andere nicht, wie sie sind sondern wie wir sind.
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 1. Jul 2009 18:44

Du, Sie, Her Feldkamp,

alles in Ordnung mit dem Geschröte? Klingt nach Älterwerden im Tröpfchentakt ...

möglicherweise auch ein unverarbeitetes Kindheitstrauma ...

im Zweifelsfall immer aufs dritte Reich beziehen - war bei uns früher im Deutschunterricht quasi inoffizielle Faustregel ...
wenns nich stimmte, kriegte man wenigstens ein "interessanter Blickwinkel" inne mündliche Epochalnote eingeklemmt ...

warum die Note wohl epochal heißt ... "Einschnitt" ...

AHHHHHH ... natürlich ... EINSCHNITT ... es geht um Sterilisation, richtig?
Soll im dritten Reich ja nich so beliebt gewesen sein ...


egal, Granu Fink soll ganz gut helfen.
Also, natürlich nicht gegen Sterilisation ...


Prostata,
dein ihr seine Öltanks
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