empörend

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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empörend

Beitrag#1von Karl Feldkamp » 14. Jun 2009 18:14

noch donnert es
sonnenfinger zielen
aus nassem grau
auf trübe pfützen
gab mich groß
artig wich ich zurück
zog klug
feigheiten vor

das bisschen selbst
achtung verlor ich
bereits früher
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Beitrag#2von Melusine » 15. Jun 2009 20:34

Hallo Karl,
das finde ich sehr gelungen. Gefällt mir!

Wenn auch überspitzt, hast du damit meines Erachtens etwas Wesentliches eingefangen, und zwar auf sensible Weise, ohne erhobenen Zeigefinger. Ohne mit dem Finger auf "die da" zu zeigen. Jede/r von uns kann sich darin mit den eigenen kleinen Feigheiten wiederfinden.

Sprachlich gefällt es mir ebenfalls.
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Beitrag#3von Ich bin zwei Öltanks » 16. Jun 2009 00:29

Du, Sie, Herr Feldkamp,

absolute Meinungslosigkeit.

Evolutionärer Idealzustand.


Mit unbeschwertem Gruß

hab meinen Namen vergessen
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Beitrag#4von Melusine » 16. Jun 2009 00:40

Widersprich mir gefälligst nicht, Hab-meinen-Namen-vergessen. Ich bin älter als du. Schon seit meiner Geburt. Pühhh! :eusa_snooty:
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Beitrag#5von Karl Feldkamp » 16. Jun 2009 13:27

Liebe Melusine,
danke für die positive Kritik.

Lieber Doppelöltank,
deinen Kommentar habe ich nicht verstanden. Wenn du/Sie minungslos bist/sind, dann wäre es auch konseqent, auf eine Meinungsäußerung zu verzichten. Oder soll "Evolutionärer Idealzustand" keine Meinungsäußerung sein?
Herzliohe Grüße an euch/Sie Beide
Karl
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