Grauzone

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 569

Grauzone

Beitrag#1von Minouche » 20. Okt 2008 03:25

Der See nur stille Reflektion
Im Hellgrau deiner Augen
Unter erahntem Dunkel

Die Wellen streichen sanft
Über meine
von alten Tagen
Bewegte Haut
Als könne das Fließen von Wasser
Sie besänftigen
im ständigen Schwingen
der Hautlappen einer Seele
die zu schnell zu wenig wurde
für ihren Körper

Silberschwarzer Katzenmann
Es ist nicht die Zeit für kleine Träume

Die Disteln tragen vertrocknend
die Trauer des Herbstes
In die Größe aller Welt
Und der Kauz schreit mich an
jede Nacht
die schräg in ihren Monden steht
und ihre Sterne
auf den neuen Tagbeginn hin quält

Es ist nicht Sehnen
Es ist nur Fleisch,
und nichts sonst.

Vielleicht nur ein Gedanke
Der der Morgendämmerung
Den grauen abgestandenen Atem nimmt

Doch die unbeschriebene Nacht
schmeckt nach
Trägheit, Süße, Ewigkeit
Und nach dem ganzen vollen Nichts
If no one's right and no one's wrong
In between this we are learning much about evil

(Lisa Germano, My secret reason)
Minouche
 
Beiträge: 221
Registriert: 06.2007
Wohnort: Bielefeld
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 20. Okt 2008 22:27

:mrgreen:

Hi Mimo.
Benutzeravatar
Ich bin zwei Öltanks
Nutzerkonto inaktiv
 
Beiträge: 2482
Registriert: 11.2007
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#3von Minouche » 26. Okt 2008 22:26

Hallo Captain, mein Captain...

:mrgreen:
If no one's right and no one's wrong
In between this we are learning much about evil

(Lisa Germano, My secret reason)
Minouche
 
Beiträge: 221
Registriert: 06.2007
Wohnort: Bielefeld
Geschlecht: nicht angegeben


Zurück zu "Prosagedichte"



cron