Koma

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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Koma

Beitrag#1von EMJu » 13. Feb 2009 11:50

Gehirnverworren
lausch tief in mich hinein
und hör doch nichts
als weiße Stille
Stille
kann sie nicht fassen
kann sie nicht überschrein
bin fest auf ihrem schwarzen Abgrund
angefroren
und abseits jeden hellen Lichts
Verloren

Vergangenheit
verstaubt am Boden klebt
erinnert noch
an alte Zeiten
Zeiten
kann sie nicht lassen
hab sie nicht ausgelebt
kleb fest an ihrem faulen Mund
unbefreit
gefangen in einem schwarzen Loch
Allzeit
Malern und Dichtern war es stets erlaubt zu wagen, was immer beliebt. (Horaz)
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Beitrag#2von Ich bin zwei Öltanks » 14. Feb 2009 07:11

Armes Ding.
Der Aufenthalt in schwarzen Löchern soll ja eine eher weniger angenehme Erfahrung sein, hab ich gehört. Zieht sich gehörig in die Länge ...


Jedem Teenie würd ich jetzt eins anne Backen haun und sagen: "Mach dich mal grade, elendes Weichei!" ... aber DU darfst jämmerliches Selbstmitleid in Lyrik pressen.
Du bist lieb. Du darfst alles.
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Beitrag#3von EMJu » 14. Feb 2009 09:34

Dankeschön! :oops:
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