Lass mich nicht fallen

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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Lass mich nicht fallen

Beitrag#1von kata » 23. Jan 2007 07:14

Ich bin bei Dir
still und leise
wie ein Duft
den Du nicht
siehst
und
nicht hörst -
dennoch küsst er
Deinen Mund

Nimm mich,
die Berauschte,
in Deine Arme
und reiße mich
tief in Dein
Leben hinein

Gläubig werde ich
mein Denken
in die Seide
meiner Liebe einhüllen
und es mir wünschen,
dass Du mich
aus Deiner Hand
nicht fallen lässt



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Beitrag#2von brigitte.m » 23. Jan 2007 19:23

liebe kata,

ich überlege - kann man duft hören?

grübel brigitte
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Beitrag#3von NDK » 24. Jan 2007 15:51

Hallo Kata,

auch bei diesem Text fällt es mir schwer, die Grenze zwischen menschlicher Liebe und religiöser Anbetung zu erkennen. Gerade der letzte Teil klingt wie das Gebet eines Gläubigen... für mich ergeben sich damit zwei verschiedene Lesearten.

LG, NDK
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Beitrag#4von Prosaiker » 24. Jan 2007 21:54

Hat was von Goethes Ganymed, jedenfalls die zweite Stophe. Ansonsten fällt mir dazu nicht viel mehr ein als: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Das hängt in allen Patientenzimmern bei mir im Krankenhaus. Und manchmal überlege ich, wie einer sagt: lass mich doch mal fünf Minuten los, verdammt.

vG
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