Plural

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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Beitrag#11von xund » 8. Nov 2008 22:51

Antonia hat geschrieben:Ach, ich weiß nicht...mir ist das immer noch zu einfach, um es genial zu finden.


Sag ich doch! Genial einfach. So viel aussagend mit wenig.

Bravo!
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Beitrag#12von Antonia » 9. Nov 2008 03:53

Na, da könnte ich in einem Gedicht auch sagen:

Es ist heiss hier.
Im Wohnzimmer...heiss
Ich gehe vor die Tür
noch heisser
sogar im Keller
heiss

Ich gehe. Nur die Wärme bleibt.
Immer.

Wie würde man es wohl interpretieren. Frau in den Wechseljahren? Oder die Lust auf Sex? Oder die Wärme, die die Menschen füreinander empfinden?

Genial. Genial einfach.
Antonia
 

Beitrag#13von Der Ohrenschützer » 9. Nov 2008 23:46

So viel aussagend mit wenig.

Lustig, ich empfinde es gerade als umgekehrt: So wenig aussagend mit viel (Worten).
Aber Doppöl hat Recht: Es ist klar und verständlich (auch wenn Mel einen Insiderquerbezug herzustellen weiß).
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Beitrag#14von Melusine » 9. Nov 2008 23:57

Das war nur eine flüchtige Vermutung.

Ich war vorgestern nicht in der Stimmung, das Gedicht zu würdigen, weil es mich zum Heulen brachte. Rückschlüsse von meinem Verständnis auf die mögliche Verfassung des Autors beim Verfassen des Textes wären ebenso ungebührlich wie idiotisch gewesen.

Jedenfalls lese ich es als eine teilweise selbstironische Verarschung der Pathetik von Gedichten, die sich mit dem eigenen Unwohlbehagen befassen, und zugleich als den Ausdruck eines akuten solchen.
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Beitrag#15von t.a.j. » 10. Nov 2008 10:05

Mir ist auch kalt. Aber ich hab grünen Tee, der ist warm.
:.:: http://gedichtblog.de ::.:
Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein.
.[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
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Beitrag#16von Gast » 10. Nov 2008 10:54

:lol: wenn einem kalt ist sollte man sich einen runterholen :mrgreen: statt sich an :-P schreiberei zu verschwenden :wink:
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Beitrag#17von Antonia » 10. Nov 2008 11:16

Wir sprechen hier von Öli. :lol:
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Beitrag#18von Gast » 10. Nov 2008 11:28

:oops: die liebe höret nimmer auf :oops:
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Beitrag#19von t.a.j. » 10. Nov 2008 11:29

michy hat geschrieben::lol: wenn einem kalt ist sollte man sich einen runterholen :mrgreen: statt sich an :-P schreiberei zu verschwenden :wink:


Wenn einem wirklich kalt ist, dann geht das nicht.
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Das Bild hat mit dem Abgebildeten die logische Form der Abbildung gemein.
.[Das Gedicht ist das logische Bild des Gedichteten]
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Beitrag#20von Antonia » 10. Nov 2008 11:36

Oh, und er friert ja immer...

Öli, Schatz..das...tut mir leid jetzt. :-?
Antonia
 

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