am strand

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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am strand

Beitrag#1von rosste » 6. Dez 2006 01:11

unzählige schildkröten wandern dir entgegen
du stoppst, nimmst einen schluck
dann trägst du das kreuzschiff
noch einmal zurück vor die insel
sambale tanzen tut gut

du baust dir ein zelt aus den säcken
aus tüten und hosen
liegst da wie ein seehund
und möwen werfen ihre winde

dein schlaf streichelt singend die wellen
dein atem schreibt briefe
dort, am anderen ende der welt
warten frauen und zweige
auf eine neue melodie

ich lege meine sehnsucht
zu deinen schulterblättern
so leise, dass nur der mond davon hört
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Beitrag#2von Gast » 6. Dez 2006 01:21

ein sehr schönes lied auf die einsamkeit.

bon.
Gast
 

Beitrag#3von rosste » 6. Dez 2006 13:14

danke bon,
vielleicht mehr... ein lied auf das alleinsein, das glücklichsein und das hoffen.
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Beitrag#4von Gast » 6. Dez 2006 13:27

schön...
Gast
 

Beitrag#5von Gast » 6. Dez 2006 13:53

rosste, ich meinte auch die einsamkeit, die sich erträgt.
wie die goldene schwermut, die trotz ihrer schwere aus dem herzen scheint.

bon.
Gast
 

Beitrag#6von Gast » 6. Dez 2006 13:57

das hast du mal wieder schön gesagt Bon.....

und ebenso so empfand ich es auch rosste.

auch komentare können dichten...
Gast
 

Beitrag#7von namaqool » 6. Dez 2006 14:00

"...dein atem schreibt briefe..."

diese zeile finde ich herausragend.

den rest übrigens auch.
Phönix ist ein anderer.
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Beitrag#8von rosste » 6. Dez 2006 14:09

danke euch,
die glückliche schwermut, wie gold im herzen, strahlend - so sind wir manchmal.
edelmetallschwere und leichter atem, der briefe schreibt: wir sind beides, eine gute mischung.
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Beitrag#9von Gast » 6. Dez 2006 14:13

deswegen können gedichte wie dieses begeistern/beglücken, weil sie den kern treffen, den wir alle im innern teilen:
die leidenschaft für die kunst und die liebe, für die musik unserer herzen.
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