versöhnung

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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versöhnung

Beitrag#1von rosste » 6. Apr 2007 00:04

werde beim tanzen
rotäugleinsaft trinken
aus meeresbechern
schenke ich euch sinfoniepäckchen
in olivenöl
und dann
sind wir stille
und warten auf
den herzschlag der wale
sie bringen frieden
vom atlantik
werde die pfeife rauchen
wie unsere väter
der himmel
kennt diesen duft
und legt sich
auf uns schlafen
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Beitrag#2von Gast » 6. Apr 2007 11:51

lieber rosste,

wieder so ein schöner und stimmungsvoller text von dir, den ich gern gelesen habe.
liegt es nur an norwegen, dass du so schreibst oder kommt es aus deiner seele selbst?

eine sehr schöne formulierung, dass sich der "himmel auf uns schlafen legt". dann
deckt man sich also mit einer glitzernden decke aus sternen zu und kuschelt sich in
die wolken?! was für ein wundervoller gedanke... :)

herzliche grüße von no-name.
Gast
 

Beitrag#3von rosste » 6. Apr 2007 13:24

danke dir, no-name,
...das ist norwegen und meine seele, die so schreiben.

der himmel legt sich auf uns schlafen, wie eine decke, ja. die sterne sind weiter weg und die wolken sind willkommen, ja

lg
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Beitrag#4von Gast » 7. Apr 2007 12:48

in deinen worten habe ich mich wohl gefühlt, rosste :)
Gast
 

Beitrag#5von rosste » 7. Apr 2007 13:36

danke michy, dass du etwas mit von dem rotäugleinsaft getrunken hast.

lg
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