Wohnungsbesichtigung

vorwiegend erzählende Gedichte, bei denen es nicht unbedingt auf lyrische Verdichtung ankommt (themenunspezifisch)

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Beitrag#11von namaqool » 7. Dez 2006 13:00

danke, casy.

war mir nicht sicher, ob ich es posten soll.
ich fand es initial zu primitiv.

mittlerweile habe ich mich an meinen eigenen text gewöhnt.

grüsse, namaqool.
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Beitrag#12von Dani » 7. Dez 2006 13:11

können wir gerne machen, namaqool, das atelier steht uns offen!

lg, dani
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Beitrag#13von torsten knott » 10. Dez 2006 14:44

das ist lebendig. gefällt mir. das mit den kaugummi werd ich gleich morgen bei meiner nachbarin ausprobieren, während sie den schrubber schwingt. saukomische idee übrigens.

torsten
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Beitrag#14von namaqool » 10. Dez 2006 15:40

danke, torsten, für dein feedback.

deine kaugummierlebnisse - wirst du mir von ihnen berichten?

grüsse, namaqool.
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Re: Wohnungsbesichtigung

Beitrag#15von hg » 11. Sep 2011 09:41

namaqool hat geschrieben:Es war morgens, ein Mittwoch.
die Türe öffnete sich,
und sie lächelte mich an.
Also folge ich ihr in die Bude,
kagummikauend.

Die Wohnung wirkte riesig,
wie ganz Lappland bei Nacht.
Sechs Zimmer hatte ich gezählt,
und mir folgende Einteilung überlegt:
1. Schlafzimmer
2. Wohnzimmer
3. Esszimmer
4. Arbeitszimmer
Und eben noch 2 weitere,
wofür auch immer.

Dann konzentrierte ich mich auf sie.
Sie war eine reizvolle Kreatur.
Ich mag hervorquellende Augen,
wenn es aus dem Mundraum
nach gestrigem Alkohol riecht.
Also kamen wir ins Gespräch.
Ich erzählte ihr von diesem und jenem,
wie ich da und dort lebte,
und das eine oder andere unternahm.

Nach einer kurzen Pause
fasste ich allen Mut zusammen und fragte:

„Wenn ich mein Kaugummi herunterschlucke,
darf ich dann an ihre linke Brust greifen?“

Sie nickte, ich schluckte,
und griff ihr an die besagte Brust.
So standen wir also dann da.
einige Minuten lang,
bis es Zeit war zu gehen.

Widerwillig ließ ich ihre Brust los.

„Wiedersehen“, sagte ich.
„Wiedersehen“, sagte sie.

Auf dem Heimweg schaute ich
nochmal beim Metzger vorbei.

Wegen der vielen Schweinereien.


in den schweinereien wartet die liebe unaufhaltsam, wie du schreibst, lässt mich miterleben, fühlen und denken. vielen dank
hg
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